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Presse
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Pressemeldung, Okt. 2004

Pressemitteilung

500. Teilnehmer der der Sifa Langzeitstudie verbringt ein Wochenende in Dresden

Der erste Gewinner eines Wochenendes im Akademie-Hotel des Berufsgenossenschaftlichen Instituts Arbeit und Gesundheit (http://www.hvbg.de/d/bgag/hotel/index.html) wurde gemeinsam mit seiner Frau am 13. Januar 2006 in Dresden von Projektleiter Dr. Ulrich Winterfeld, begrüßt. Herr Heine kommt aus Coesfeld und arbeitet als Bauleiter in einem mittelständigen Bauunternehmen in Lembeck im Münsterland. Seine Firma hat insgesamt ca. 60 Beschäftigte und befasst sich mit dem Bau von Einfamilien- und Doppelhäusern.

Der 39jährige Maurermeister hat seine Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit von 2000-2002 in Wuppertal absolviert – zunächst auf Drängen der Berufsgenossenschaft. Er erinnert sich, dass er zu Beginn sehr skeptisch und wenig motiviert war, diese zusätzliche Aufgabe zu übernehmen. Schon bald fand er aber Gefallen an der Ausbildung – nicht zuletzt, weil er dort für wichtige Aspekte des Arbeitsschutzes sensibilisiert wurde. Nützlich waren für ihn auch Handwerkzeug und Argumente, um seinen Vorgesetzten davon zu überzeugen, dass Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ökonomisch sinnvoll sind. Nicht immer war es für Herrn Heine leicht, die Ausbildung konsequent zu verfolgen. Beispielsweise fehlte ihm während der Selbstlernphasen notwendige PC-Technik und die verwendeten CBTs schienen ihm teilweise recht unergonomisch gestaltet. Auch empfand er einige Phasen als eher langatmig und die Betreuung während seiner Praktikumsarbeit gestaltete sich zu Beginn sehr schwierig.

Herr Heine findet, dass er durch die Ausbildung einen anderen Umgang mit seinen Mitarbeitern sowie ein höheres Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein entwickelt hat. Heute sagt er "Für mich persönlich hat sich die Sifa-Ausbildung gelohnt". Mit der zuständigen Aufsichtsperson steht Herr Heine in gutem Kontakt. Ihr Verhältnis ist geprägt von gegenseitiger Hilfe und Unterstützung.

Seit der Beendigung der 2-jährigen Ausbildung ist der Coesfelder als Teilzeitsifa tätig, schafft es allerdings nicht, die erforderlichen Stunden im Jahr für diese Aufgabe aufzubringen. So fehlt ihm beispielsweise die Zeit, Betriebsanweisungen zu erstellen. In seine Zuständigkeit fällt auch der an das Unternehmen angeschlossene Baustoffhandel sowie der Maschinenpark. In seinem Betrieb können die meisten Mitarbeiter auf mindestens 20 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken. Arbeits- und Gebrauchsanweisungen im Unternehmen durchzusetzen, stellen für Herrn Heine deshalb eine große Herausforderung dar. Auch hier hat ihm die Ausbildung sehr geholfen.

Die Idee, eine Langzeitstudie zur Wirksamkeit der Tätigkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit durchzuführen, unterstützt er und wird versuchen, auch in den kommenden Jahren daran teilzunehmen. Die Formulierung der Fragen sowie das verwendete Vokabular empfand er als verständlich, auch wenn bestimmte Fragen für ihn nicht relevant waren.

Wir freuen uns, dass Herr Heine und seine Frau den Aufenthalt in Dresden genossen haben und wünschen ihnen alles Gute für seine private und berufliche Zukunft!

 
Forschungsgemeinschaft Sifa-Langzeitstudie
Leitung: Prof. Dr. Rüdiger Trimpop
Friedrich Schiller Universität Jena
Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie
Humboldtstraße 27
07743 Jena
info@sifa-langzeitstudie.de
 
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Ein Projekt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV)
Projektleitung: Dr. Ulrich Winterfeld
Institut für Arbeit und Gesundheit
Königsbrücker Landstraße 2
01109 Dresden
ulrich.winterfeld@dguv.de